DJ Bobo „Somebody dance with me 2013“ feat Remady and Manu-L

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Ja ich mag mich sehr gut an den Release und den ganzen „Hype“ erinnern. Somebody dance with me – von Null auf 100. BLICK sein Dank.  Ja da kam doch ein junger Bäcker aus dem Aargau und wirbelte die ganze Dance-Szene auf mit einem „Cover“ vom Rockwell Track: „somebody s watching me“. Man erinnert sich nicht mehr an Rockwell, aber sicherlich an Michael Jackson der uns mit genialen verzaubert Chorus hat.

Da kam nun dieser noch unbekannte DJ und „klaute“ diesen Hookline! Die Medien waren voll. Vor allem der Blick heizte diesen Hype an. Rene Baumann wird heute garantiert dankbar sein! Dieser Track öffnete Ihm verdient alle Türen. Und wo Ende 90er alle Eurodance Stars von Haddaway, Dr Alban, Capt Hollywood, Jack Jack (wie all diese Eurohouse Stars auch hiessen)  in der Versenkung verschwunden sind– DJ Bobo überlebte Sie alle. Belächelt wurde DJ Bobo ja immer – aber ich denke die Verkaufszahlen zeigten und bewiesen, dass er wohl definitiv der König des Eurodances der 90er.  Die letzten Jahre waren nicht mehr so einfach. Der letzte grosse Hit war wohl „Chihuahua“ und der wurde auch eher durch Zufall (Coca Cola) oder auch weil DJ Bobo immer schon ein „clever“ Marketingstratege war, zum grossartigen Hit.

Die letzten 8 Jahre waren Cd Business nicht mehr so ertragsreich in Sachen „sales“. Aber hier war DJ Bobo auch wieder allen einen Schritt voraus. Merchandise, Konzerte, Sponsoring da hatte er bereits wieder ein goldenes Händchen. Und auch seine sympathische Art in allen deutschen TV Shows liessen Ihn immer wieder „der junge Schweizer von nebenan erscheinen“.  Die CD Sales sind am Boden. Merchandise heisst das Zauberwort. Ob David Guetta, Usher, Timberlake, Rihanna die Konzerte sind die Geldmaschinen. Früher wurden die Konzerte und Touren noch zum Promoten einer CD verwendet – heute dient die CD als ein „goody“ eine Beilage.

Somebody dance with me 2013

DJ Bobo war und ist ein „cleverer“ Marketingstratege. Man nehme den begabten Musiker und Remixer „Remady“, eine Ausnahme Talent als Sänger und Songwriter wie Manu –L – der bereits mit seiner Band Myron bewies, dass Pop „Made in Switzerland“ jedem „Amipop“ das Wasser reichen kann.

Rausgekommen ist ein wirklich solides, „clubbiges“ Remake für das Jahr 2013. Der Bassline von Remady‘s Remix fängt einem vom ersten Moment an und lässt einem nicht mehr los. Obwohl Remady’s Sounds mittlerweile auf jeder Kontor CD in Deutschland kopiert wird, hat er mit diesem Mix einmal mehr bewiesen,  dass man einen fast todgefahren Remixstyle (siehe Klaas) mit neuen Fassetten beleben kann. Manu-L ersetzt genial die Original Stimme von Emel.  Enttäuschend für mich, (aber das ist reine Geschmackssache) sind die Rap’s von DJ Bobo. Klar kann man hier ergänzen, dass es sich ja um einen Remake handelt. Jedoch hätte ich eine Rap auf dem heutige Niveau erwartet. Kein : Bobo here we  go , here we go „ Style. Wir sind im 2013 angekommen und da hat sich das Songwriting verändert! Man schaue nur nach Deutschland wo genialen Rap Texte rüberkommen. Auch die CH Rap’s haben so geniale Flows und Wörter!  Bobo ist kein begnadeter Sänger, doch er macht seine Sache wirklich gut. Auch stimmlich hat er sich wirklich weiter entwickelt. Doch hätte ich gerade hier eine Aenderung erwartet. Rap goes 2013.

Fazit für mich : Bobo hat uns das gegeben , was seine Fans von Ihm erwartet haben. Ein geniales Remake. Ich denke die Zusammenarbeit wird sich für alle hier ausbezahlen. Remady und Manu-L wird es garantiert den deutschen Markt (verdient) öffnen. Und Bobo hat nach einigen Jahren Nummer 1 Durststrecke – endlich wieder einen Tophit in den Charts!

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